Ein weiterer Punkt, der noch Optimierungspotential birgt, ist die Suchfunktion auf Odi’s Website. Habt Ihr sie schon gefunden? Wer geübt ist, wird sie wohl früher oder später finden, wer nicht eventuell gar nicht.
Die “Metanavigation” besteht aus 3 Elemente: Anzeige der Besucherzahl, Suchfeld und Schalter für Werbung. Das erste Element ist ein reines Anzeigeelement, das letzte wird durch die Unterstreichung als Link erkannt, und das mittlere ist rein visuell nicht einzuteilen. Mit try-and-error findet man heraus dass es ein Suchfeld ist.

Das Suchfeld wird nicht angezeigt da die Umrandung des Textfelds abgeschaltet ist. Zudem gibt es auch keinen Submit-Button für die Suche, wird wohl einfach per Bestätigung mit der Eingabe-Taste fuktionieren?!
Aus Accessibility Gründen sollte ein Formular “vollständig” sein. Das bedeutet, dass die Suche aus dem Suchfeld, einem Label zur Identifizierung des Suchfelds und dem Submit-Button, besteht.
Das Label kann weggelassen werden, wenn man dem Textfeld eine Beschreibung mittels Alt-Tag verpasst. Der Submit-Button kann eigentlich nicht weggelassen werden.
Odi meinte dann dass sein Suchfeld ja für Blinde mit der Taste (accesskey) “F” gefunden wird. Leider ist die Vergabe von Accesskeys eine heikle Sache. Mal abgesehen von chinesischen Tastaturen etc., sind die Tasten und Layouts von verschiedensprachigen Tastaturen durchaus unterschiedlich, allein schon eine französische, deutsche, englische und tschechische. Dadurch ist es generell schon schwierig auf Buchstaben zurückzugreifen. Zudem werden einige Buchstaben für Programm-Funktionen verwendet, wie “P” für Druck und eben “F” für die Suchfunktion des Browser. Die verschiedenen Browser, wie Internet Explorer, Firefox und Opera etc., verwenden zudem noch die eine odere andere Taste für spezifische Programmfeatures. Aus diesen Gründen reduzieren sich mögliche Accesskeys mehr oder weniger auf die Zahlen 0 bis 9.
In Odis Fall fehlt eben auch die Umrandung des Textfeldes, was allen Sehenden ein Handicap bedeutet/bedeuten kann. Accessibility intendiert eigentlich die Regel “one for all”. Accessibility für Sehende heisst Usability.